Das sagt die Presse

 

 


 

Auszug Info MG das Online Magazin ( www.info-mg.de ) 27.01.2007

Gut besucht war die Eickener MZH beim Kappenfest der KG Stadtmitte. Den Anfang des Abends machte das Duo Blöd und Blöd mit einem Witzigen Zwiegespräch und wurden dabei vom WDR aufgezeichnet.

Dieser Filmbeitrag wird am 14.Febr. 2007 in der Aktuellen Stunde (Düsseldorf) WDR3 ausgestrahlt

 


 

 


Auszug aus den News der Info MG zur Damensitzung der Poether Pothäepel am 27.01.2007

Ein Programmpunkt der kurzfristig zu unserer Veranstaltung kam, brachte sogar den Westdeutschen Rundfunk mit. Es waren Blöd und Blöd. Zwei hervorragende Redner aus Mönchengladbach



Witzischkeit ohne Ende

Der Verein "Rettet die Bütt" will mit der längsten Karnevalssitzung der Welt eine vom Aussterben bedrohte Form der Alltagslyrik bewahren: die durch den Comedy-Boom inflationierte Büttenrede

AUS DÜSSELDORF LUTZ DEBUS

Vier Uhr morgens in der Düsseldorfer Altstadt. Mit schwankendem Schritt und Narrenkappe auf dem Kopf sucht ein älterer Herr den Weg von dem Traditionsbrauhaus "Im goldenen Ring" quer über den Burgplatz zum Taxistand. Das Kopfsteinpflaster macht ihm arg zu schaffen. Drinnen im Saal steht das Duo "Blöd und Blöd" auf der Bühne. Einer mimt den Kellner, der andere den Gast. "Warum hältst du denn deinen Finger in mein Bierglas?" "Mein Arzt hat mir gesagt, dass ich ihn wegen einer Entzündung in etwas Warmes, Feuchtes, Dunkles stecken soll." "Und da nimmst du mein Bierglas?" "Ich hab ihn mir erst in die Nase gesteckt. Das Publikum johlt. Die längste Karnevalssitzung der Welt mit entsprechendem Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde soll der Büttenrede zu neuer Popularität verhelfen. Dies sei, so Veranstalter Manfred Castor vom Verein "Rettet die Bütt", dringend nötig. Der Comedy-Boom im Fernsehen habe es schwer gemacht, neue Pointen zu finden. Viele Büttenredner suchen deshalb schon in entsprechenden Internetplattformen nach Manuskripten und schreiben gnadenlos voneinander ab. "Aber viele Büttenredner gibt es sowieso nicht mehr", jammert der lokal bekannte Karnevalsmusiker Castor. Es gebe keinen Nachwuchs mehr. Deshalb hat eine örtliche Brauerei einen entsprechenden Literaturpreis ausgelobt. Der beste Büttenredner erhält 3.000 Euro. Insgesamt traten von Samstag, 11.11 Uhr, bis Sonntag, 22.22 Uhr, 17 Karnevalspräsidenten mit 1.500 Künstlern auf. Während auf der Bühne die Tänzerinnen der "Gerresheimer Bürgerwehr" kurzberockt ihre Beine in die Luft werfen, bekommt das Duo "Blöd und Blöd" nach ihrem Auftritt die Gage serviert. Bockwurst mit Kartoffelsalat und Senf. Mit dem Publikum waren sie zufrieden. Die beiden korpulenten Herren Mitte 40 heißen im zivilen Leben Wilbert Schwiers und Michael Esser und wohnen in Mönchengladbach. "In unserer Stadt gibt es den europaweit größten Veilchendienstagszug", schwärmt Esser. Er ist von Beruf Busfahrer. Bei mancher Kaffeefahrt kann er seine Witzchen ausprobieren, bevor er sie in das Programm aufnimmt. Aber auch Schwiers versichert, dass er seine Texte selbst schreibt. Manchmal variiert er sie. "Bei Herrensitzungen benutze ich schon mal eine andere Körperöffnung als die Nase", schmunzelt er. Bei Auftritten vor kirchlichen Gruppen lässt er den Finger natürlich im Gesicht. Natürlich, so stimmen beide überein, habe sich der Karneval verändert. Intelligente Büttenreden seien gar nicht mehr gefragt. Die jungen Leute würden nur noch Action suchen. Was das sei? "Das müssen sie die 16-Jährigen fragen." Bei manchen Sitzungen, so klagt Schwiers, gehe es einzig um kollektives Besaufen und fast nackte Frauen auf der Bühne. Er sei ja als Junge auch von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch nicht ins eigene Bett gekommen. Aber auf der Bühne ging es früher nicht so sehr um Sex. Am Sonntagmorgen um 6 Uhr schunkeln nur noch die vordersten Reihen. Eine Mundartversion von "Take me home, country road" dröhnt aus den Lautsprechern. Weiter hinten im Saal ist das Programm zwar auf großen Flachbildschirmen zu verfolgen. Aber niemand schaut hin. Die Atmosphäre erinnert eher an Bahnhofsgaststätte als an Prunksitzung. Ein Kommen und Gehen von ruhelosen Nachtschwärmern, die sonst in der Altstadt um die Uhrzeit nicht mehr so billig Einlass und Getränk bekommen. In einer Nische küsst sich eng umschlungen ein Pärchen. Sie trägt ein dunkelblaues Paillettenkleid, er eine braune Mönchskutte. Einige unentwegte Regenbogenjecken, Herren in adretter Karnevalsuniform, schwärmen noch vom Auftritt des Lesbenballetts "Maria Lach". Eine ältere Dame mit weit ausgeschnittenem dunkelrotem Kleid und polnischem Akzent ärgert sich: "Hier wird nur geredet, nicht getanzt", ärgert sich die Altenpflegerin - es ist ihr erster Karneval. Von der Bühne sind Brocken einer Büttenrede zu hören. "Die Camilla vom Charles hat ein Gebiss, die kann ja durch 'nen Maschendrahtzaun 'nen Apfel essen." Die Jury wird es bei der Auswahl der besten Büttenrede in den nächsten Tagen schwer haben. Wer die semantische Spannung in dem Begriff "Frisches Alt" für ein Fassbier erträgt, der hält auch gute Büttenreden. taz vom 8.1.2007,


 

Eecke Poetz Karnevalssamstag 2010

Und von nun an ging es Schlag auf Schlag.Das Prinzenpaar der Stadt Mönchengladbach Prinz Holger I. (Vits) Prinzessin Niersia Kirsten (Vits) mit Hofmarschall Heinz Kleef den Adjutanten Dieter Lichtenhahn und Norbert Amend und natürlich dem 1.Vorsitzenden des MKV Bernd Gothe betraten die Bühne und nach einer kurzen Begrüßung legte Prinz Holger I. mit seiner Dankes Rede schon los , welche nach einem Blick zu Heinz Kleef ,der darauf hin nur meinte wir haben Zeit, wir haben viel Zeit, sehr ausführlich ausgelebt wurde , so das Bernd Gothe sich einen Stuhl heranzog und meinte mach mal weiter mir gefällt es hier.

Doch wie auch sonst im Leben hatte nicht nur das Prinzenpaar etwas zusagen ,nein Sie brachtenauch Ihr Lied zum besten, Bernd Gothe lies es sich natürlich nicht nehmen den Politikern den Guten Rat zu erteilen ,etwas fürs Volk zu machen. Doch nach diesen vielen Reden wurde das Publikum vom neuen Stern am Schlagerhimmel Jürgen Peter durch den Saal und auf die Bänke gebracht.

Die Nüggele ,eine echt Kölsche Mundart Gesangsgruppe hatte somit leichtes Spiel mit den anwesenden Gästen das selbe zu veranstalten. Aber nach so viel Musik musste auch mal was für die Lachmuskeln getan werden , dieses geschah mit dem Auftritt der Landpomeranzen , einem Karnevalistischen Frauen Zwiegespräch und im Anschluss mit Blöd & Blöd ,welche den Saal so richtig auf den Kopf stellten.